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Ein kleines Helferlein für Röhrenbastler

Die folgende Bilderserie zeigt meine Version eines Röhrenadapters - hier noval - für Steckboardsysteme.

Der Adapter und seine Einzelteile Blick auf die Lötseite Blick auf die Bestückungsseite

Man benötigt dazu ein kleines, doppelseitiges Platinchen, das ich - wie bereits an anderer Stelle des öfteren vermerkt - habe fertigen lassen. Außerdem ein paar Schrauben, Scheiben, Muttern und eine Stiftleiste mit 9 Pins. Die Schrauben dienen dazu, das Platinchen abzustützen; ihre Länge richtet sich nach der Höhe des Steckboards. Einziger Nachteil: steckt man die Platine, so wie im ersten Bild gezeigt, in das Steckbrett, dann befindet sich auf der rechten Seite der Pin mit der Nummer 1. Von ICs oder anderen Bauteilen ist man es gewohnt, den Pin mit der Nummer 1 links vorzufinden. Die Arbeit habe ich mir dann nicht mehr gemacht, alles zu kreuzen.

Wer möchte, kann die Heizung separat über den hinten sichtbaren zweipoligen Anschluß versorgen. Aber auch die Pins 4 und 5 sind auf der neunpoligen Stiftleiste, die man in das Steckbrett steckt, verfügbar.

Typischer Einsatzfall - zunächst ohne Röhre - Blick von oben Typischer Einsatzfall - zunächst ohne Röhre - Blick von vorne rechts Typischer Einsatzfall - mit Röhre

Die nächsten drei Bilder zeigen noch einmal, wie man das kleine Platinchen mit einem Steckboard zusammen verwenden kann. Das letzte Bild wurde mit einer eingesteckten Röhre aufgenommen.

Es ist sicher noch der Erwähnung wert, daß es sich bei der Röhrenfassung um ein Produkt von Belton mit der Typbezeichnung VT9-PT handelt. Die Fassung wird von den bekannten Versandhändlern, die sich auf Röhren spezialisiert haben, angeboten. Der Kontaktdruck ist allerdings sehr groß. Ich hatte anfangs die Sorge, daß ich meine Röhren beim einstecken beschädigen könnte; erst als ich die Kontakte ein wenig geweitet hatte, ließ sich eine Röhre einstecken, ohne daß man Angst haben müßte, sie aufgrund der großen aufzubringenden Kräfte zu zerstören.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schwierig es ist, in der Gegenwart Röhrensfassungen herzustellen, die beim Einstecken der Röhre ein Gefühl vermitteln, das dem aus der Blütezeit der Röhren entspricht. Kein neues Produkt scheint da an die alten Fassungen, die ich als Kind 'ausgeschlachtet' hatte, heranzureichen.

Zum Abschluß noch der Schaltplan (beispielhaft für eine PCL68 ausgelegt - siehe auch Verstärker mit PCL86) und das Layout des Platinchens als Bilder; das EAGLE-File für den Schaltplan kann hier heruntergeladen werden; das File für das Layout hier.

Schaltplan des Röhrenadapters Layout des Röhrenadapters

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