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Der Verdrahtungsplan des LC-Meters und notwendige Modifikationen

1. Verdrahtungsplan

Das LC-Meter wurde als ein Prototyp entworfen bestehend aus je einem Block für

  • eine CPU mit I/O-Ports
  • einen freischwingenden LC-Oszillator für die L- und C-Messung
  • einen monostabilen Multivibrator (Monoflop) für die C-Messung
  • ein LC-Display
  • und ein paar Bedientasten
Auf der Platine sind diese Blöcke - von der Stromversorgung einmal abgesehen - nicht untereinander verbunden, um leichter experimentieren zu können. Die Verdrahtung erfolgte durch Steckbrücken. Mittlerweile hat sich eine bestimmte Verdrahtung herauskristallisiert, die auch auf dem folgenden Bild zu sehen ist. Auch bei den Relais hat sich das ein oder andere als nicht notwendig herausgestellt, so daß es nicht mehr bestückt werden braucht. Einzelheiten datzu folgen weiter unten.

Die Verdrahtung der Steckbrücken Das Bild (zum vergrößern anklicken) zeigt die Verdrahtung der Steckbrücken.

Es ist jedoch nicht leicht, die Verbindungen nur aufgrund dieses Bildes zu rekonstruieren. Daher im folgenden eine Tabelle, die die genaue Verdrahtung angibt.

Portvon Buchsenleiste und Pinnach Buchsenleiste und PinFunktion
A0JP5 - 1JP1 - 8LCD: DB7
A1JP5 - 2JP1 - 7LCD: DB6
A2JP5 - 3JP1 - 6LCD: DB5
A3JP5 - 4JP1 - 5LCD: DB4
A4JP5 - 5JP1 - 2LCD: RS
A5JP5 - 6JP1 - 3LCD: R/-W
B1JP2 - 7JP11 - 1LC-Oszillator: HF-out
B2JP2 - 6JP6 - 2LC-Oszillator: K1, Kurzschluß über L3
B3JP2 - 5JP6 - 3LC-Oszillator: K2, 330 pF
B4JP2 - 4JP11 - 2LC-Oszillator: K7, Kurzschluß über Lx
C2JP3 - 6JP1 - 4LCD:E
C4JP3 - 4JP12 - 4Taster S6
C5JP3 - 3JP12 - 3Taster S5
C6JP3 - 2JP12 - 2Taster S4
C7JP3 - 1JP12 - 1Taster S3
D0JP4 - 8JP10 - 3Monoflop: K4, 1 kΩ
D1JP4 - 7JP10 - 2Monoflop: K5, 33 kΩ
D2JP4 - 6JP10 - 1Monoflop: K6, 1 MΩ
D5JP4 - 3JP9 - 1Monoflop: Trigger (Start)
D6JP4 - 2JP9 - 2Monoflop: Q (Pulsausgang)
D7JP4 - 1JP1 - 1LCD: Beleuchtung

Die Lage des Pin 1 ist leider nicht konsequent gewählt. Hier eine Übersicht. Dazu legt man die Platine so hin, daß die Bestückungsseite sichtbar ist und daß der Prozessor in der rechten Hälfte ist. Also - wie bei obigem Bild.

BuchsenleisteLage von Pin 1Funktion
JP1rechtsLCD
JP2rechtsPort B
JP3linksPort C
JP4rechtsPort D
JP5rechtsPort A
JP6rechtsLC-Oszillator: Relais
JP10obenMonoflop: Relais
JP11linksLC-Oszillator: Ausgang und Relais
JP12rechtsTaster

2. Modifikationen und andere Abweichungen vom Schaltplan

Im folgenden habe ich nochmal die Abweichungen der aktuellen Lösung vom Schaltplan bzw. Layout zusammengefaßt, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben. Das Programm verlangt, daß diese Abweichungen/Modifikationen berücksichtigt werden. Der Hauptartikel und die Schaltplanauszüge darin berücksichtigt bereits diese Änderungen.

  1. LC-Oszillator: Das Relais K1 dient jetzt zur Überbrückung von L3, während es im Schaltplan noch dazu dient, den 330 pF Kondensator C14 zu schalten. Der Kondensator C14 wird nicht bestückt. Diese Modifikation ist unten nochmal genauer erklärt.
  2. LC-Oszillator: Der Kondensator C15 mit 100 pF bei Relais K2 wird entfernt und stattdessen der 330 pF Kondensator (ehemals C14) eingelötet.
  3. LC-Oszillator: K8 und C28 werden nicht angesteuert und können daher entfallen.
  4. Monoflop: K3, das einen 100 pF Kondensator parallel zur unbekannten Kapazität Cx schaltet, wird nicht benötigt.

Hier nochmals die Modifikation im Umfeld des Relais K1: Der Kondensator C14 bei K1 wird nicht bestückt. Stattdessen wird die Leiterbahn, die K1 mit dem Kondensator verbunden hätte, jetzt mit der linken Seite (von der Bestückungsseite aus gesehen) von L3 (47 μH) verbunden. Damit kann K1 nun L3 kurzschließen. Das folgende Bild zeigt die Modifikation, die leicht mit einem Stück Draht durchzuführen ist. Leiterbahnen müssen nicht unterbrochen werden:

Die Modifikation an der Platine

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